Zeolith

Zeolith und seine Wirkung im Biogasprozess: Ein Potenzial für Landwirte und Biogasanlagenbetreiber

Die Erzeugung von Biogas stellt eine bedeutende Möglichkeit dar, erneuerbare Energien zu produzieren und zugleich landwirtschaftliche Abfälle sowie andere organische Materialien nachhaltig zu nutzen. Doch wie in vielen technischen Prozessen gibt es auch im Biogasbereich Herausforderungen und Optimierungspotenziale, die es zu erschließen gilt. Ein vielversprechender Ansatz ist die Verwendung von Zeolithen. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen als Landwirte und Betreiber von Biogasanlagen die Eigenschaften und Vorteile von Zeolithen im Biogasprozess näherbringen.

Was ist Zeolith?

Zeolithe sind natürlich vorkommende Aluminosilikat-Mineralien, die durch ihre besondere kristalline Struktur gekennzeichnet sind. Diese Struktur verleiht ihnen einzigartige physikalische und chemische Eigenschaften, darunter die Fähigkeit zur Ionenaustausch, Adsorption und Katalyse. Zeolithe können sowohl natürliche als auch synthetische Ursprünge haben und werden in verschiedenen Industrien, wie etwa der Wasseraufbereitung, der Petrochemie und jetzt auch verstärkt in der Biogasproduktion, eingesetzt.

Die Rolle von Zeolith im Biogasprozess

Verbesserung der Prozessstabilität

Einer der wesentlichen Vorteile von Zeolithen im Biogasprozess ist ihre Fähigkeit, die Stabilität des anaeroben Fermentationsprozesses zu verbessern. Zeolithe können überschüssige Ammonium- und Schwermetallionen aufnehmen, die sonst die mikrobiellen Gemeinschaften im Fermenter hemmen könnten. Durch die Reduzierung solcher Hemmstoffe wird die Effizienz der Biogasproduktion erhöht, was zu einem stabileren und kontinuierlicheren Betrieb führt.

Erhöhung der Methanausbeute

Zeolithe tragen zur Erhöhung der Methanausbeute bei, indem sie als Katalysatoren im Prozess wirken. Sie fördern die Bildung von Methan durch die Verbesserung der Bedingungen, unter denen methanogene Bakterien arbeiten. Dies bedeutet nicht nur einen höheren Energieertrag, sondern auch eine effizientere Nutzung der eingesetzten Substrate.

Verbesserung der Substratverwertung

Ein weiteres bedeutendes Potenzial von Zeolithen liegt in ihrer Fähigkeit, die Substratverwertung zu verbessern. Durch ihre hohe Adsorptionsfähigkeit können Zeolithe schwer abbaubare Verbindungen binden und deren Verfügbarkeit für Mikroorganismen erhöhen. Dies führt zu einer gründlicheren Zersetzung der organischen Materialien und damit zu einer höheren Biogasausbeute.

Praktische Anwendung von Zeolith in Biogasanlagen

Dosierung und Integration

Die effektive Nutzung von Zeolith in Biogasanlagen erfordert eine sorgfältige Planung und Dosierung. Die Menge und Art des Zeoliths, die in den Fermenter eingebracht werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Art des eingesetzten Substrats, der Fermentertyp und die Betriebsbedingungen. Eine gängige Praxis ist die Zugabe von 1-5% Zeolith bezogen auf die Trockensubstanz des Substrats. Es ist ratsam, vor der Implementierung von Zeolithen in Ihrer Anlage Tests durchzuführen, um die optimale Dosierung zu ermitteln.

Wirtschaftliche Überlegungen

Die Investition in Zeolith kann sich durch die gesteigerte Methanausbeute und die verbesserte Prozessstabilität schnell amortisieren. Es ist wichtig, die Kosten für die Anschaffung und den Einsatz von Zeolithen gegen die potenziellen Einsparungen durch höhere Energieerträge und geringere Betriebsausfälle abzuwägen. Zudem gibt es Möglichkeiten, gebrauchte Zeolithe zu regenerieren oder in anderen Prozessen, wie der Bodenverbesserung, weiterzuverwenden, was zusätzliche wirtschaftliche Vorteile bieten kann.

Herausforderungen und Zukunftsaussichten

Technologische Herausforderungen

Trotz der zahlreichen Vorteile gibt es auch Herausforderungen bei der Implementierung von Zeolithen in Biogasanlagen. Eine davon ist die richtige Auswahl des Zeolithtyps, da verschiedene Zeolithe unterschiedliche Eigenschaften und Effekte im Fermentationsprozess haben können. Zudem kann die Entsorgung oder Wiederverwendung von gesättigten Zeolithen eine Herausforderung darstellen, die es zu bewältigen gilt.

Forschung und Entwicklung

Ein Forschungsprojekt der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) befasst sich mit dem Einsatz von Zeolith zur Erhöhung der Effizienz der Biogaserzeugung und zur Minderung der Stickstoffverluste in die Umwelt bei der Düngenutzung. Ziel des Projekts ist es, die Attraktivität der Vergärung von Gülle und anderen Wirtschaftsdüngemitteln durch den Einsatz von Zeolith zu steigern. Dabei sollen die besten Zeolithtypen und Aufwandmengen ausgewählt sowie Prozessoptimierungen auf Basis kontinuierlicher und großtechnischer Versuche durchgeführt werden. Das Projekt läuft vom 15. Mai 2023 bis zum 14. Mai 2026.

Fazit

Zeolithe bieten eine vielversprechende Möglichkeit, die Effizienz und Nachhaltigkeit von Biogasanlagen zu verbessern. Durch ihre Fähigkeit, die Prozessstabilität zu erhöhen, die Methanausbeute zu steigern und die Substratverwertung zu optimieren, können Zeolithe einen entscheidenden Beitrag zur Optimierung Ihrer Biogasanlage leisten. Die Investition in Zeolithe erfordert zwar eine gewisse Anfangsinvestition und Planung, jedoch können die langfristigen Vorteile sowohl ökologisch als auch ökonomisch erheblich sein. Wir ermutigen Sie, sich mit diesem Thema weiter auseinanderzusetzen und die Möglichkeiten zu prüfen, wie Zeolithe in Ihrer Anlage eingesetzt werden können, um die Biogasproduktion zu maximieren und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.

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aktivkohlefilter biogasanlage

Fachbeitrag: Entleerung, Entsorgung und Befüllung von Aktivkohlefiltern in Biogasanlagen

Biogasanlagen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Landwirtschaft und Energiewirtschaft. Sie ermöglichen es, organische Abfälle in wertvolle Energie umzuwandeln und tragen damit zur Nachhaltigkeit und Effizienz landwirtschaftlicher Betriebe bei. Ein zentraler Bestandteil dieser Anlagen ist der Aktivkohlefilter, der entscheidend zur Reinigung und Qualität des erzeugten Biogases beiträgt. In diesem Fachbeitrag möchten wir uns auf die Themen Entleerung, Entsorgung und Befüllung von Aktivkohlefiltern konzentrieren und Ihnen, als Landwirte und Betreiber von Biogasanlagen, wertvolle Informationen und Handlungsempfehlungen an die Hand geben.

Bedeutung des Aktivkohlefilters in Biogasanlagen

Aktivkohlefilter werden in Biogasanlagen eingesetzt, um Schwefelwasserstoff (H₂S) aus dem Biogas zu entfernen. Schwefelwasserstoff ist ein toxisches Gas, das die Qualität des Biogases erheblich beeinträchtigen und die Anlagentechnik, insbesondere Motoren und Turbinen, korrodieren kann. Durch die Nutzung von Aktivkohlefiltern wird das Biogas gereinigt, was zu einer höheren Energieeffizienz und einer längeren Lebensdauer der Anlagentechnik führt.

Entleerung des Aktivkohlefilters

Die Entleerung des Aktivkohlefilters ist ein wichtiger Wartungsschritt, der regelmäßig durchgeführt werden muss, um die Effizienz der Biogasanlage zu gewährleisten. Die Notwendigkeit zur Entleerung ergibt sich aus der Sättigung der Aktivkohle mit Schwefelverbindungen. Sobald die Kapazität der Aktivkohle erschöpft ist, kann der Filter seine Funktion nicht mehr erfüllen.

Schritte zur Entleerung

  1. Sicherheitsvorkehrungen treffen: Vor Beginn der Entleerung müssen alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. Dies umfasst das Tragen von Schutzkleidung und Atemschutzmasken, da beim Entleeren des Filters Schwefelverbindungen freigesetzt werden können.

  2. Anlage abschalten: Stellen Sie sicher, dass die Biogasanlage abgeschaltet und drucklos ist, um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten.

  3. Stickstoffspülung durchführen: Spülen Sie die gebrauchte Aktivkohle vor der Entleerung mit Stickstoff, um das Risiko von Schwefelverbindungen in der Luft zu minimieren.

  4. Filter öffnen und entleeren: Öffnen Sie den Filter vorsichtig und entnehmen Sie die verbrauchte Aktivkohle. Verwenden Sie geeignete Werkzeuge, um die Kohle ohne größere Staubbildung zu entfernen.

    Entsorgung der verbrauchten Aktivkohle

    Die Entsorgung der verbrauchten Aktivkohle muss gemäß den gesetzlichen Vorschriften erfolgen, da sie Schwefelverbindungen enthält und als Sondermüll eingestuft werden kann. Eine unsachgemäße Entsorgung kann Umwelt- und Gesundheitsrisiken mit sich bringen.

    Schritte zur Entsorgung

    1. Vorbereitung und Verpackung: Sammeln Sie die verbrauchte Aktivkohle in zugelassenen Behältern. Diese sollten luftdicht verschlossen und korrekt gekennzeichnet sein.

    2. Transport und Entsorgung: Beauftragen Sie ein zertifiziertes Entsorgungsunternehmen mit dem Transport und der fachgerechten Entsorgung der Aktivkohle. Achten Sie darauf, dass alle Transportpapiere korrekt und vollständig sind.

    3. Dokumentation: Führen Sie eine umfassende Dokumentation der Entsorgung durch, um im Falle von Kontrollen alle erforderlichen Nachweise erbringen zu können.

    Befüllung des Aktivkohlefilters

    Die Befüllung des Aktivkohlefilters ist der letzte Schritt im Wartungsprozess und muss mit Sorgfalt durchgeführt werden, um die optimale Funktion des Filters zu gewährleisten.

    Auswahl der Aktivkohle

    Wählen Sie eine hochwertige Aktivkohle, die speziell für die Entfernung von Schwefelwasserstoff in Biogasanlagen geeignet ist. Achten Sie auf die Herstellerangaben zur Kapazität und Lebensdauer der Kohle.

    Schritte zur Befüllung

    1. Filter vorbereiten: Stellen Sie sicher, dass der Filter sauber und trocken ist, bevor Sie ihn mit neuer Aktivkohle befüllen.

    2. Aktivkohle einfüllen: Füllen Sie die Aktivkohle gleichmäßig in den Filter ein. Achten Sie darauf, die Kohle nicht zu verdichten, da dies den Gasdurchsatz behindern könnte.

    3. Filter verschließen: Verschließen Sie den Filter sorgfältig und prüfen Sie, ob alle Dichtungen intakt sind, um Leckagen zu vermeiden.

    4. Anlage in Betrieb nehmen: Nach der Befüllung des Filters und dem Schließen sollten zunächst alle Gaswerte überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie den erforderlichen Standards entsprechen. Erst wenn alle Werte passen, kann der Motor angeschaltet werden. Manche Betreiber lassen den Motor über einen Bypass weiterlaufen, bis die Gaswerte stabil sind.

      Wartungsintervalle und Überwachung

      Regelmäßige Wartung und Überwachung der Aktivkohlefilter sind entscheidend für den reibungslosen Betrieb Ihrer Biogasanlage. Legen Sie Wartungsintervalle basierend auf den Herstellervorgaben und den spezifischen Betriebsbedingungen Ihrer Anlage fest. Nutzen Sie Sensoren zur Überwachung der H₂S-Konzentration im Biogas, um rechtzeitig auf einen Sättigungszustand der Aktivkohle reagieren zu können.

      Fazit

      Die professionelle Handhabung von Entleerung, Entsorgung und Befüllung von Aktivkohlefiltern ist für die Effizienz und Langlebigkeit Ihrer Biogasanlage unerlässlich. Durch die Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen, die Beauftragung qualifizierter Entsorgungsunternehmen und die Verwendung hochwertiger Aktivkohle können Sie den Betrieb Ihrer Anlage optimieren und zugleich Umwelt- und Gesundheitsstandards erfüllen.

      Wir hoffen, dass dieser Fachbeitrag Ihnen wertvolle Einblicke und praktische Empfehlungen für den Umgang mit Aktivkohlefiltern in Ihrer Biogasanlage bietet. Sollten Sie weitere Fragen haben oder spezifische Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden.

      Unser Service für Sie.

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      Mit der Fluoreszenzmikroskopie den Ausfall der Biogasanlage verhindern

      Biogasanlagen bieten beste Voraussetzungen, um aus Gülle Biogas zu erzeugen und aus dem Gärrest einen ökologisch gut verwertbaren Dünger zu gewinnen. In der modernen Tierhaltung ist jedoch der Einsatz von antibakteriellen Wirkstoffen oder Arzneimitteln zur Sicherung der Tiergesundheit und Hygiene manchmal unerlässlich. Diese Wirkstoffe dürfen nicht in zu großen Mengen in die Biogasanlage gelangen, denn hier entfalten sie ihre antibakterielle und hemmende Wirkung auf die im Fermenter lebenden Mikroorganismen. Dies bremst die Gärtätigkeit und verlangsamt und mindert die Gasproduktion und -qualität. Im schlimmsten Fall kommt der Gärprozess zum Erliegen und das Fermentermaterial muss ausgetauscht werden. Der wirtschaftliche Schaden kann bei großen Anlagen mehrere 10.000 Euro betragen. Um dies zu vermeiden, können Substrate oder Güllen, bei denen ein Verdacht auf das Vorhandensein von Hemmstoffen besteht, im Labor mittels Fluoreszenzmikroskopie untersucht werden. Auch die mikrobielle Zusammensetzung des Fermentermaterials kann unter Abgleich der Inputstoff-Zusammensetzung mit Referenzanlagen verglichen werden. Abweichungen können frühzeitig identifiziert und gezielte Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergriffen werden.

       

      Exkurs: Welche Mikroorganismen sind an der Bildung von Biogas und Methan beteiligt?

       

      Der Abbau von Biomasse erfolgt durch eine Vielzahl von Mikroorganismen auf unterschiedlichen Stoffwechselwegen bis zur vollständigen Umsetzung zu Kohlendioxid und Methan. Die beteiligten Mikroorganismen lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. Die Gruppe 1 besteht aus Bakterien, die für den Abbau von hochmolekularen Verbindungen wie Zellulose und für die Vergärung von niedermolekularen Verbindungen wie Zuckern zu organischen Säuren verantwortlich sind. Organismen dieser Gruppe machen mit 75 bis 95 % den Hauptanteil aller Mikroorganismen im Biogas-Fermenter aus und werden als Zellulose-Abbauer und Säurebildner bezeichnet. Die Gruppe 2 der Mikroorganismen ist direkt für die Bildung von Methan verantwortlich. Sie stellt mit 5 bis 25 % den kleineren Teil der am anaeroben Abbau beteiligten Organismen. Vertreter dieser Gruppe werden als methanbildende Mikroorganismen bezeichnet.

       

      Wie funktioniert die fluoreszenzmikroskopische Analyse?

      Die quantitative Erfassung der am Gärprozess beteiligten Organismengruppen erfolgt durch fluoreszenzmikroskopische Analyse der Mikroorganismen. Aufgrund der hohen Anzahl von Mikroorganismen in Biogasanlagen (zum Teil über 100 Billiarden Mikroorganismen pro Kubikmeter) werden die ermittelten Zellzahlen auf einen Milliliter Fermentermaterial bezogen. Durch die Auswertung der Zusammensetzung der verschiedenen Methanbildner, die in der Gruppe 2 vertreten sind, können Veränderungen im Zusammenleben der methanbildenden Population erfasst werden.

      Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme einer Biogasanlage mit den Substraten Mais, Rindermist und Gülle. Bakterien erscheinen in blauer Färbung, Methanbildner werden gelb bis orange dargestellt.

      Die beispielhafte fluoreszenzmikroskopische Aufnahme zeigt die mikrobielle Lebensgemeinschaft einer Probe bei 400-facher Vergrößerung. Die Probe wurde verdünnt und mit Licht verschiedener Wellenlängen angeregt. Durch einen Fluoreszenzfarbstoff erscheinen die zelluloseabbauenden und säurebildenden Organismen im Bild blau. Methan-bildende Zellen werden durch Licht mit einer Wellenlänge von 420 nm zur Eigenfluoreszenz angeregt und hier in Orange bis gelb dargestellt.

       

      Die festgestellten Zellzahlen der in der Probe gefundenen Mikroorganismen werden mit einer Datenbank abgeglichen. Die Datenbank erfasst die Ergebnisse mehrjähriger Untersuchungen an unterschiedlichsten Biogasanlagen im In- und Ausland, biochemische Prozesszustände und Inputstoffe wie un-/belastete Gülle. Auf diese Weise können Abweichungen zu den SOLL-Zellzahlen und SOLL-Populationszusammensetzungen festgestellt werden. Im Zusammenspiel mit weiteren prozessbiologischen Parametern wie dem FOS/TAC-Verhältnis, den Gärsäurekonzentrationen, der Spurenelementuntersuchung oder der Viskositätsbestimmung ergibt sich ein tieferer Einblick in die Fermenterbiologie. Abweichungen aufgrund eines Hemmstoffeintrags können so identifiziert werden und gezielte Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

        

      Fazit: Fluoreszenzmikroskopie zur Optimierung der Gärprozesse

      Biogasanlagen-Betreiber sind tagtäglich mit der Auswahl der ihnen angebotenen Inputstoffe oder unterschiedlichsten Prozesshilfsstoffe konfrontiert. Neben wirtschaftlichen Betrachtungen und der möglichen Gasausbeute ist die Unbedenklichkeit neuer Inputstoffe für die Fermenterbiologie eine wiederkehrende Fragestellung. Eine Erfassung des IST-Zustandes der mikrobiellen Aktivität mittels Fluoreszenzmikroskopie im Fermenter vor dem Einsatz eines neuen oder unbekannten Inputstoffs kann prozessbegleitend Anhaltspunkte zu Änderungen der Prozessstabilität liefern.

       

      Prozessbiologische Betreuung aus dem Labor

      Für die Kunden der MT Energy Service aus Zeven, einem BGA-Servicespezialisten, spielt das hauseigene Labor deswegen eine zentrale Rolle bei der kontinuierlichen Gewährleistung der Anlagenleistung. Das MTE Labor führt nicht nur fluoreszenzmikroskopische Analysen durch, sondern berät auch bei der Problemlösung und Ursachenbekämpfung.

      Autor: Dr. Schöpfer

      Weitere Informationen unter www.mte-service.de

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